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Als Automobilfachmann/-frau EFZ dreht sich alles um Autos, Motorräder und andere Fahrzeuge – du diagnostizierst Fehler, reparierst Schäden und sorgst dafür, dass Fahrzeuge wieder sicher auf der Strasse unterwegs sind. Du arbeitest in Garagen, Autowerkstätten oder bei Autohändlern in der ganzen Schweiz. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet handwerkliches Geschick mit modernem technischen Know-how. Dieser Beruf ist ideal, wenn du Autos liebst und gerne mit deinen Händen arbeitest.
Was diesen Beruf von einem normalen Mechaniker unterscheidet, ist die Kombination aus klassischem Handwerk und modernster Diagnosetechnologie – du arbeitest mit Computerprogrammen, um Fehler im Fahrzeugsystem zu finden, und reparierst gleichzeitig mit dem Schraubenschlüssel. In der Schweiz boomt zudem der Bereich Elektromobilität, was den Automobilfachleuten ein absolutes Alleinstellungsmerkmal gibt. Du bist quasi gleichzeitig Mechaniker, Elektroniker und IT-Spezialist.
Morgens startest du damit, die Aufträge des Tages durchzugehen – vielleicht wartet ein Auto auf einen Ölwechsel, ein anderes auf eine Bremsenreparatur und ein drittes auf eine Fehlerdiagnose per Computer. Du nimmst Fahrzeuge in Empfang, besprichst mit Kunden die Probleme und erklärst, was repariert werden muss. Zwischendurch führst du Servicearbeiten durch, prüfst Reifen, wechselst Verschleissteile und testest, ob alles einwandfrei funktioniert. Am Ende des Tages gibst du das Fahrzeug zurück und siehst, dass deine Arbeit wirklich einen Unterschied macht – das Fahrzeug läuft wieder perfekt.
Gute Noten in Mathematik und Physik sind wichtig, da du mit Messwerten, Berechnungen und technischen Zusammenhängen arbeitest. Handwerkliches Geschick, räumliches Denken und technisches Interesse sind ebenfalls Grundvoraussetzungen – du solltest Freude daran haben, Dinge auseinanderzunehmen und wieder zusammenzusetzen. Sorgfalt und Zuverlässigkeit sind im Autogewerbe besonders wichtig, denn Fehler können gefährlich sein und die Sicherheit der Fahrzeuginsassen beeinflussen. Die meisten Lehrbetriebe erwarten einen Sekundarschulabschluss und führen Eignungstests sowie Schnupperlehren durch, bevor sie einen Lehrvertrag abschliessen.
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