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Als Forstpraktiker/-in EBA arbeitest du draussen im Wald und sorgst dafür, dass unsere Schweizer Wälder gesund, sicher und nachhaltig bewirtschaftet werden. Du fällst Bäume, pflegst Jungwälder, baust Wege und schützt den Wald vor Schädlingen und Naturgefahren. Der Arbeitsplatz ist die freie Natur – ob im Mittelland, im Jura oder in den Alpen, überall gibt es Wälder, die gepflegt werden wollen. Du arbeitest meistens für kantonale Forstbetriebe, Gemeinden oder private Forstunternehmen.
Das EBA (Eidgenössisches Berufsattest) dauert nur zwei Jahre und richtet sich besonders an Jugendliche, die lieber praktisch arbeiten als viel in der Schule zu sitzen – der Unterricht ist praxisnah und weniger theorielastig. Was diesen Beruf von anderen Naturberufen unterscheidet, ist die Kombination aus Naturschutz, handwerklichem Geschick und dem Einsatz von Spezialmaschinen wie Seilkranen oder Holzvollerntern. Ausserdem übernimmst du früh Verantwortung für gefährliche Arbeiten und lernst, Sicherheitsregeln konsequent einzuhalten.
Ein typischer Arbeitstag beginnt früh morgens – oft schon um 7 Uhr – mit einer kurzen Einsatzbesprechung im Team. Dann gehts raus in den Wald: Du schneidest Äste, fällst Bäume mit der Motorsäge, machst Jungwuchspflege oder rückst Holz mit Maschinen auf Waldwege. Manchmal baust du auch Zäune gegen Wildverbiss oder kontrollierst Waldflächen nach Sturmereignissen. Am Nachmittag werden Werkzeuge gereinigt und gewartet, bevor der Arbeitstag endet.
Für die Lehre als Forstpraktiker/-in EBA brauchst du keinen Notendurchschnitt auf Gymnasiumsniveau – wichtiger sind Einsatz, Zuverlässigkeit und körperliche Fitness. Gute Noten in Mathematik und Deutsch sind hilfreich, und du solltest keine Probleme haben, lange draussen zu stehen und schwer zu tragen. Wer Freude an der Natur hat, gerne im Team arbeitet und keine Angst vor Höhen oder körperlicher Arbeit hat, ist hier genau richtig. Eine Schnupperlehre ist sehr empfehlenswert, um zu spüren, ob dieser Beruf wirklich zu dir passt.
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