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Als Motorradmechaniker/-in EFZ dreht sich alles um zweirädrige Fahrzeuge – du reparierst, wartest und prüfst Motorräder, Roller, Mopeds und manchmal auch Quads. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet in einem Motorrad-Fachbetrieb sowie in der Berufsschule statt. Du arbeitest in Werkstätten von Händlern bekannter Marken wie Honda, Yamaha, Ducati oder BMW, aber auch in unabhängigen Reparaturbetrieben in der ganzen Schweiz.
Was diesen Beruf von einem normalen Automechaniker unterscheidet, ist die Spezialisierung auf Zweiräder mit ihren ganz eigenen Technologien – von Einzylinder-Enduros bis hin zu hochgezüchteten Superbikes mit modernster Elektronik. Du lernst nicht nur mechanische Grundlagen, sondern auch Diagnose mit modernen Computersystemen, Fahrwerkseinstellungen und manchmal sogar die Vorbereitung von Rennfahrzeugen. Diese Nische macht dich zu einem echten Spezialisten, der auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt ist.
Ein typischer Arbeitstag beginnt damit, dass du die Aufträge des Tages mit dem Werkstattleiter besprichst – vielleicht steht ein grosser Service an einer BMW R 1250 GS an, eine Reifenmontage bei einem Roller oder die Fehlersuche bei einem Motorrad mit Motorproblemen. Du wechselst Öl, Bremsbeläge und Ketten, nimmst elektronische Diagnosen vor und gibst dem Kunden am Ende Auskunft über den Zustand seines Fahrzeugs. Zwischendurch hilfst du beim Verkauf von Zubehör oder nimmst Fahrzeuge für den Saisonservice in Empfang.
Gute Noten in Mathematik, Physik und Technischem Zeichnen sind von Vorteil, da du mit Massen, Drehmomentangaben und technischen Zeichnungen arbeitest. Wichtiger als perfekte Noten ist aber ein echtes Interesse an Technik und Motorrädern sowie handwerkliches Geschick. Du solltest sorgfältig, zuverlässig und sicherheitsbewusst sein, denn fehlerhafte Reparaturen können im Strassenverkehr gefährlich werden. Viele Betriebe schätzen es, wenn du bereits einen Führerausweis der Kategorie A1 hast oder planst, ihn zu machen.
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