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Als Tierpfleger/-in EFZ kümmerst du dich professionell um die Gesundheit, das Wohlbefinden und die artgerechte Haltung von Tieren. Du arbeitest in Zoos, Tierheimen, Tierarztpraxen, Forschungsinstituten, Wildgehegen oder bei der Armee. Deine Hauptaufgabe ist es, Tiere zu pflegen, zu füttern, zu beobachten und ihre Umgebung sauber zu halten. Ausserdem bist du oft der erste, der Krankheiten oder Verhaltensveränderungen bei den Tieren bemerkt.
Was diesen Beruf von anderen unterscheidet, ist das enge Verhältnis zu den Tieren – du baust echte Beziehungen zu ihnen auf und kennst jedes Tier persönlich. Im Gegensatz zu einem Tierarzt oder einer Tierärztin bist du nicht für die Behandlung zuständig, aber du bist derjenige, der die Tiere am besten kennt und täglich begleitet. In der Schweiz gibt es vier Fachrichtungen: Heimtiere, Nutztiere, Wildtiere und Versuchstiere – so kannst du deinen Fokus gezielt wählen.
Dein Arbeitstag beginnt früh: Zuerst kontrollierst du den Gesundheitszustand aller Tiere und reinigst die Gehege oder Ställe. Danach bereitest du das Futter zu – je nach Tierart sehr unterschiedlich, von frischem Fleisch für Raubtiere bis zu speziellen Körnermischungen für Vögel. Du dokumentierst deine Beobachtungen, unterstützt bei tierärztlichen Untersuchungen und gestaltest zum Beispiel im Zoo auch Beschäftigungsprogramme, damit die Tiere geistig und körperlich fit bleiben.
Gute Schulnoten in Biologie und Chemie sind von Vorteil, da du viel über Tiergesundheit, Ernährung und Verhalten lernst. Du solltest körperlich fit und belastbar sein und keine Tierhaarallergien haben. Wichtig sind ausserdem Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen – Tiere können nicht sprechen, also musst du ihre Signale richtig deuten können. Viele Betriebe erwarten bereits erste Erfahrungen, zum Beispiel durch ein Schnupperpraktikum oder ehrenamtliche Arbeit im Tierheim.
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